Schießen mit der historischen Armbrust

Geschichte und Tradition des Armbrustschießen

Das Armbrustschießen hat eine lange und traditionsreiche Geschichte in Aachen und der näheren Umgebung, einschließlich den Niederlanden und Belgien.

 

Einst zu Abwehr von Feinden und zu Schutz von Aachen innerhalb der alten Stadtmauern genutzt, entwickelte sich das Verteidigungsgerät über die Jahrhunderte zu einem Sportgerät für Schützen.

 

Die Armbrust, auch Hocharmbrust oder Bogen genannt, gleicht äußerlich der traditionellen Variante in weiten Teilen. Mit der Zeit hat aber auch dort nicht die Entwicklung still gestanden und es wurden, vor allem wegen der Sicherheit, etliche Modifikationen durchgeführt. Die früheren Holzfedern sind z.B. in der heutigen Zeit fast gar nicht mehr anzutreffen, da sie gegen Stahlfedern ausgetauscht würden.

Desweiteren sind in der heutigen Zeit fast alle Armbrüste mit einer Zieleinrichtung ausgerüstet, die der klassischen Kimme & Korn aus dem Schießsport gleicht.

Als Pfeile werden 200g-300g schwere Holzbolzen genutzt, deren oberes Ende mit einer stumpfen Metallkrone geschützt ist.

 

Als Ziel dient zum einen eine 10cm große Gummischeibe, die beim Wettbewerbsschießen um Punkte genutzt wird. Wird diese Scheibe getroffen, klappt sie nach hinten und der Schuß wird mit einem Punkt gewertet.

Das Königs- oder Prinzenschießen wird auf einem hölzerenen Vogel durchgeführt. Sieger wird dabei der- oder die jenige, welche/r den letzten Rest, sprich das letzte Stück Holz, von dem mit und mit durch Treffer kleiner werdenden Vogels von der ca. 28m hohen Schützenstange schießt.

 

 

Weitere Informationen sind auch unter folgendem Wikipedia-Link zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Armbrust